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| 1951 entstand durch spielende Kinder
im Amtshof ein Brand, der die Dachung vernichtete. Durch zielbewusste
Brandbekämpfung konnte der Brand nach 15 Minuten lokalisiert
werden. Den Wehrmännern wurde vom Bürgermeister der beste
Danke ausgesprochen. Der Besitzer selbst fand kein anerkennendes
Wort. Im Dezember brannte das Auszugshaus des Georg Schachl in Ainwalchen.
Der Löschgruppe Steindorf wurde eine Tragkraftspritze übergeben
und Seewalchen bekam für das Feuerwehrauto eine neue Vorbaupumpe. |
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| 1952 brannte in Steinbach am Attersee
die Möbelfabrik Hummelbrunner. Obwohl aufgrund der vereisten
Straße langsam gefahren werden musste, war unsere Wehr die
erste die in Aktion trat. Im April brannte es in Ainwalchen beim
Anwesen des Georg Meinhart. Es wurde der gesamte Dachstuhl des Wohnhauses
sowie das Wirtschaftsgebäude und sämtliches Inventar und
teilweise der Viehbestand vernichtet. Am 11. September wurde MR
Dr. Fritz Seifert die Ehrenbürgerschaft von Seewalchen verliehen. |
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| 1954
Brand in der Molkerei Kolm und Deckenbrand
im Pfarrhof. Im Juli war Hochwassereinsatz beim Attersee. Geröll,
Erdmassen und Bäume verlegten die Attersee Bundesstraße
fünf Meter hoch. Am 23. Dezember brach ein Brand in der Burgauer
Holzindustrie aus. Die Wehr musste aber in Attersee wieder umkehren,
da die Strasse aufgrund eines Sturms mit umgestürzten Bäumen
blockiert war. |
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| 1955
Am 15 Mai wurde der österreichische Staatsvertrag
abgeschlossen und am 26. Oktober verließ der letzte Soldat
österreichisches Staatsgebiet. |
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1956 Brand im Seehof Litzlberg bei -28
Grad. Nur durch den Einsatz der Vorbaupumpe war die Brandbekämpfung
möglich. Sobald die Pumpe zum Stillstand gekommen war, gefror
das Wasser in den Schläuchen und Armaturen. Im März wurden
von der Feuerwehr die vor der Agerbrücke aufgestauten Eisschollen
beseitigt. Im April brannte es bei Piber in Seewalchen Nr. 172 und
im Büro des Herrn Leydolt.
In Österreich wurde die Wehrpflicht eingeführt. Als erster
Jahrgang musste der Jahrgang 1937 einrücken. |

Brand Seehof, Litzlberg,
1956 (-28 Grad)
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| 1957 Beginn des regelmäßigen
Fernsehbetriebes in Österreich. Der Gemeinderat beschloss die
Straßenbenennung und Hausnummerierung in Seewalchen. Am 10.
Mai brach in den Häusern 5 und 9 in Kraims durch Brandlegung
ein Feuer aus. Der Brandleger konnte später ausgeforscht und
verhaftet werden. Er versetzte die Bewohner von Seewalchen und Gampern
in Schrecken, da er in der selben Nacht weitere Brandlegungen versuchte,
und schließlich in Egning bei Gampern drei Bauernhäuser
anzündete. |
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| 1958 Brand im Anwesen Hemetsberger (Schein
zNaißing). Das Wirtschaftsgebäude und das Dach
des Wohnhauses wurden zerstört. In Reichersberg beim Schmoller
wurde durch das rasche Eingreifen der Feuerwehr großer Schaden
verhindert. |
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1959 entstand in der Schuhfabrik Kastinger
durch die schadhafte Ölfeuerung ein Brand, der jedoch rechtzeitig
gelöscht werden konnte ohne größeren Schaden anzurichten
starke Rauchentwicklung und Explosionsgefahr.
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| 1960
entstand durch fahrlässige Aufbewahrung
von Rauchfasskohle in der Sakristei der Pfarrkirche ein Brand der
die gesamte Einrichtung und untergebrachten kirchlichen Gegenstände
vernichtete. Am 27. November wurde der Schlossermeister Sumereder
für seine Verdienste als Feuerwehrkommandant zum Ehrenbürger
der Gemeinde Seewalchen ernannt. Bei dieser Feier wurde Wehrarzt
Dr. Fritz Seifert das Dekret zur Ernennung zum Medizinalrat überreicht. |
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1961 Am
26. März wurde der Pfarrhof Seewalchen durch Brandlegung
ein Raub der Flammen. Der Dachstuhl des Pfarrhofes und der angrenzende
Stadel wurden vernichtet. Der Brandleger aus Schwanenstadt konnte
verhaftet werden. Der Name der Gemeinde Seewalchen wurde auf Seewalchen
am Attersee geändert.
1962 brannte das Haus Steindorf Nr.7
infolge Brandlegung durch ein Kind ab.
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Pfarrhofbrand, 1961
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1963
Die Schlagkraft der Feuerwehr wurde
durch den Ankauf eines Tanklöschfahrzeuges enorm erhöht.
Am 24. Juli wurde dieser Tanklöschwagen erstmals beim Brand
in der Möbelfabrik Hummelbrunner in Steinbach a.A. bei einem
Brand eingesetzt. Der Brand konnte rasch gelöscht werden und
die Feuerwehr konnte einen großen Erfolg verzeichnen. Hunderte
Zuschauer unter ihnen viele Sommergäste waren
Zeugen, wie der bereits brennende Dachstuhl in kurzer Zeit gelöscht
werden konnte. Die Zuschauer spendeten der Feuerwehr großen
Beifall. Am Rande sei vermerkt, dass sich auch folgendes zugetragen
hat: Die Feuerwehr wollte beim Hydranten, der neben dem Fabriksgebäude
stand - anschließen, um den Tank nachzufüllen. Es kam
aber leider kein Wasser. Inzwischen wurde aber eine Schlauchleitung
vom Bach zur Brandstätte gelegt. Später konnte in Erfahrung
gebracht werden, dass der Hydrant angeblich wegen Nichtbezahlung
des Wasserzinses abgesperrt war.
Am 2. Februar fror der See zu und erst am 28. März zerstörte
ein Föhnsturm die Eisfläche.
Die Installierung des elektrischen Kirchenglocken erfolgte, nachdem
diese im Jahre 1958 aus dem Gemeindevermögen ausgeschieden
und der röm. kath. Pfarrgemeinde übertragen worden wurden.
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| 1964 wurde das Anwesen Kemating 4 (Haberl/Sturm)
vernichtet. Der Zeugwart der Feuerwehr Rupert Hofwartner
verunglückte durch ein Blitzschlag bei einer Bergtour
auf dem Großglockner tödlich. Der Tankwagen wurde in
diesem Jahr sehr oft bei Unfällen auf der Autobahn eingesetzt. |
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| 1965 wurde am 26. Oktober der erste Nationalfeiertag
eingeführt. |
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1966 im Februar: Dachstuhlbrand im
Haus des Fremdenverkehrs.
1967 Beim Haus Wiespointner in Staudach
wurde durch einen heftigen Sturm das Dach abgetragen.
Am 18. November wurde erstmals der sozialistische Kandidat Alois
Ulm zum Bürgermeister in Seewalchen gewählt.
1968 wurde die Feuerwache Steindorf
als selbständige Feuerwehr in das Feuerwehrbuch eingetragen.
Wilhelm Sumereder wird zum Kommandanten der FF Seewalchen gewählt.
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Kirchdachreparatur durch
die FF
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| 1969 wurde das erste Farbfernsehprogramm
in Österreich ausgestrahlt. In diesem Jahr rückte die
Feuerwehr zu 13 Brandeinsätzen aus. |
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| 1970 Eine Gruppe fuhr mit dem Löschfahrzeug
LF8 von Wels nach Hause, wo für den alten Mercedes Ersatzteile
abgeholt wurden. Dabei entdeckten die Kameraden zufällig einen
Landwirtschaftsbrand in Kirchberg und bekämpften denselben
in Zivilbekleidung, da noch keine andere Wehr vor Ort war (unter
der Devise: Allzeit bereit) |
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| 1971 beschloss der Gemeinderat den Ankauf
eines Löschfahrzeuges und die Errichtung einer Hauptschulexpositur.
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| 1972 Am 28. April passierte, aufgrund
eines Schlechtwettereinbruchs, eine Massenkarambolage mit 18 PKWs
auf der Autobahn am Kematinger Berg. 25 Verletzte wurden in die
Krankenhäuser der Umgebung gebracht. Die Freiwillige Feuerwehr
Seewalchen wurde vom OÖ Landes-Feuerwehrkommando zum Öl-Alarm-Stützpunkt
für den Bezirk Vöcklabruck nominiert. Am 15. September
wurde der FF Seewalchen ein Öl-Alarm-Fahrzeug und verschiedene
Gerätschaften für den Katastrophen-Hilfsdienst (KHD) übergeben.
26 Brand- und 25 KHD-Einsätze waren in diesem Jahr zu bewältigen. |
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1973
Ein Löschfahrzeug Opel Blitz
wurde für die FF Seewalchen angekauft, gleichfalls eine Vorbaupumpe
für dieses Fahrzeug.
Am 26. Juni entstand in der Schuhfabrik Kastinger durch Schweißen
ein Großbrand. Ein Übergreifen des Brandes auf die unmittelbar
neben den Lagerhallen stehenden Häuser konnte verhindert werden.
Schaden: 25 Millionen Schilling. Am 2. Juli brach in der Reithalle
Fürthauer durch Selbstentzündung von Heu ein Brand aus.
Das Wasser musste vom See zur Brandstelle in Haining gepumpt werden.
Die Bezirkshauptmannschaft hat die rechtliche Anerkennung der Feuerlösch-
und Bergebereitschaft der Feuerwehrendes Bezirkes Vöcklabruck
festgestellt. Das Öl-Alarm-Fahrzeug wurde der F+B Bereitschaft
zugeordnet. Gerhard Zopf wurde im November zum Hauptamtswalter des
Bezirks-Feuerwehrkommandos bestellt. In dieser Funktion ist er heute
noch tätig. |

Brand Kastinger, 1973
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1974 beschloss der Gemeinderat die
Errichtung einer eigenen Hauptschule und die Raika übersiedelte
in das neue Dienstgebäude. Über das Aussehen des neuen
Gebäude gab es in der Bevölkerung heftige Diskussionen.
Von moderner Architektur bis Verschandelung
des Ortsbildes differierten die Meinungen.
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Landesbewerb
Wels, 1974
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| 1975 verursachte ein plötzlicher
Wintereinbruch auf der Autobahn eine Massenkarambolage. 22 Fahrzeuge
wurden schwer beschädigt. Im September wurde das landwirtschaftliche
Anwesen der Familie Mayr in Gerlham (Moar zGerlham) durch
Blitzschlag eingeäschert. Im Gemeindegebiet wurden 47 Hydranten
aufgestellt und so die Löschwasserversorgung wesentlich verbessert. |