Am 12.05.2026 wurde die FF Seewalchen um 08:50 Uhr zu einer Ölspur auf der B151 im Bereich Litzlberg/Moos alarmiert.
Beim Eintreffen des RLFA und des Ölfahrzeugs wurde eine Verunreinigung der Fahrbahn durch Treibstoff in einer Kurve festgestellt. Die Besatzung des Ölfahrzeuges verhinderte die Ausbreitung in den Kanal und band den ausgetretenen Treibstoff. Parallel führte die Besatzung des RLFA weitere Erkundungen durch. Dabei wurde eine massive Verunreinigung im Bereich der Kreuzung B151/Wagnerstraße festgestellt, die sich über den gesamten Verlauf bis hin zu einer Baustelle am Ende der Straße zog.
Daraufhin wurden weitere Kameraden mit dem KDOF nachalarmiert. Die Besatzung des RLFA sicherte zusätzlich die Einlaufschächte mit Bindemittel, um ein Eindringen des Treibstoffs in den Kanal zu verhindern.
Zwischenzeitlich meldete sich der Verursacher bei der Landeswarnzentrale in Linz. Diese teilte mit, dass das betroffene Fahrzeug, welches aufgrund eines technischen Defekts Treibstoff verlor, am Pendlerparkplatz in Seewalchen abgestellt worden war. Das KDOF wurde dorthin entsendet um den weiteren ausgetretenen Treibstoff zu binden; die Polizei führte die Datenaufnahme durch.
Die Straßenmeisterei Seewalchen wurde verständigt, um die betroffenen Bereiche auf der B151 mittels Warntafeln abzusichern.
Anschließend wurden alle Kräfte in Litzlberg zusammengezogen, um den Treibstoff auf der gesamten Fahrbahn auf einer Länge von rund 1,5 Kilometern zu binden. Aufgrund der großen Menge an benötigtem Bindemittel stellte die Gemeinde Seewalchen eine Kehrmaschine des Bauhofs bereit. Zusätzlich unterstützte der Kanalwart die Arbeiten vor Ort.
Im Einsatz standen:
FF Seewalchen mit RLFA, Öl, Kommando und WLF-K1 mit 10 Kamerad*innen
1 Streife der Polizei Unterach
Bauhof Seewalchen mit 2 Mann und Kehrmaschine
Streckendienst der Straßenmeisterei Seewalchen
Vielen Dank für die gute Zusammenarbeit aller eingesetzten Organisationen.
Einsatzende: 11:37 Uhr